Die Ausgangslage
Eine Zahnarztpraxis mit zwei Standorten verließ sich auf einen einzigen, inzwischen mehrere Jahre alten Server. Die Praxis-Software, Terminplanung und Abrechnung liefen ausschließlich auf diesem Gerät. Ein Backup wurde zwar erstellt, aber nie getestet.
Die Herausforderung
Ein Serverausfall hätte nicht nur den laufenden Betrieb gestoppt, sondern auch das Vertrauen der Patienten in die Terminplanung erschüttert. Gleichzeitig sollte die Lösung den laufenden Praxisbetrieb nicht stören.
Die Lösung von ITeske
Wir implementierten ein Disaster-Recovery-Konzept, das auf den Praxisalltag zugeschnitten war:
- 3-2-1-Backup-Strategie – lokale Sicherung, verschlüsselte Offsite-Sicherung und ein zusätzliches, tägliches Sicherungslaufwerk.
- Automatische Wiederherstellungs-Tests – regelmäßig simulierte Wiederherstellungen, damit das Backup nicht nur auf dem Papier existiert.
- Notfall-Workflow – ein dokumentierter Ablauf mit klaren Verantwortlichkeiten, damit im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist.
Das Ergebnis
Als der Server tatsächlich defekt ausfiel, griff das Konzept: Die Praxis war in 90 Minuten wieder voll funktionsfähig – ohne nennenswerten Datenverlust und ohne dass ein Patiententermin abgesagt werden musste.
„Ohne das Disaster-Recovery-Konzept hätten wir wahrscheinlich zwei Tage stillgestanden. Stattdessen lief nach der Mittagspause wieder alles." – Praxisleitung
Fazit: Ein getestetes Disaster-Recovery-Konzept verwandelt den Worst Case in einen kontrollierten, kurzen Ausfall. Die Investition zahlt sich schon beim ersten Ausfall zurück.